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Mehr als edle Steine

8.Mai 2007

Edelsteine sind seit jeher faszinierend für die Menschen. Dabei zählt die Verarbeitung zu Schmuck wohl zu den häuftigsten Arten der Verwendung seit der Steinzeit.

Als sehr seltene Minerale mit ihrer beeindruckenden Schönheit werden Edelsteine heute oft zu kristallähnlichen Formen geschliffen, denn in dieser Form erhöht sich die Lichtreflexion, der Glanz und natürlich auch die Qualität der Form. Hierbei existiert eine Vielzahl an Schliffformen. Optisch unterscheidet man den Facettenschliff, den Glattschliff und den gemischten Schliff.

Bekannte Edelsteine sind z.B. der Rubin, der Aquamarin, der Safir u.v.m. Der Diamant wird als König der Edelsteine bezeichnet.

Doch was macht einen guten Edelstein aus? Viele Kriterien spielen eine Rolle, soll ein Edelstein klassifiziert werden: Die Lichtdurchlässigkeit, eine hohe Reinheit oder auch die Farbe. Hinzu kommt noch die chemische Zusammensetzung, also die Art des Kristallgitters. Handelt es sich um einen Schmuckstein, so kann man davon ausgehen, dass dieser wesentlich häufiger in der Natur auftritt.

Natürlich wird das Mineral häufig manipuliert. Um das Aussehen eines Edelsteins zu verbessern, gibt es viele Methoden. Eine davon ist das Ölen, um dem Stein eine leuchtendere und intensivere Farbe zu verleihen. Eine nicht gern gesehene Methode ist auch das Wachsen und Paraffinieren, um Risse zu überdecken, da hierbei der Schein einer höheren Klasse erweckt wird. Beim Brennen dagegen werden die Edelsteine auf mehrere hundert Grad erhitzt. Dies hat eine Änderung der Farbe und Transparenz zur Folge.

Ob als Amulett oder am Ring - Edelsteine werden auch in Zukunft eine große Faszination auf den Menschen ausüben.

N. Haase, Oberwerrn

Themen: Edelsteine |